Mit der Distanziereritis von Parteimitgliedern und treffenden Aussagen wie auch mit Ausschlußverfahren gegen Parteimitgliedern, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, macht man die AfD selbst schwach und unglaubwürdig. Wenn eine Oppositionspartei die Methoden und "Argumente" ihrer erbitterten Gegner übernimmt, um damit parteiintern zu verunglimpfen oder auszugrenzen, ist das ein Zeichen für völliges Versagen an den wesentlichen Stellen. 

Auch bei uns wird die Annäherung an die Gepflogenheiten der Altparteien immer deutlicher. Widerspruch zur Unvereinbarkeitsliste wird mit Unverständnis quittiert und Kritik am autoritären Führungsstil abgebürstet. Patrioten treten nicht mehr ein bzw. wieder aus. In Bezug auf Presse, filmende Gegner und einem enttarnten Systemling wird gekuscht. Meine Hoffnung auf effizienten Widerstand fing schon an zu schwinden.

Weil ich unseren Gründungsethos und den Idealismus aus dem ich dereinst unsere Partei mitgegründet habe in Gefahr sehe. Ich stimme allerdings nicht damit überein, das uns nur das Grundgesetz und das Strafgesetzbuch Grenzen in der politischen Meinungsäusserung setzen sollten.

Ich bin genau wegen der oben genannten Ideale in die Afd eingetreten,dieses Land wird von den jetzigen Eliten schwer beschädigt,dies gilt es zu stoppen. Dazu brauchen wir vor allem Innere Geschlossenheit und keinen öffentlichen Streit.

 Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der politischen Korrektheit ! Sonst ist kein Wechsel möglich sondern es entsteht nur eine neue CDUartige Partei! 

Leider gibt es schon auf Kreisebene einige, welche die Partei für ihr eigenes persönliches Fortkommen missbrauchen und sich gegen die Basisdemokratie stellen.

Ich sehe durch manche Vorstandsmitglieder die freie Meinungsäußerung und freie Willensbildung, welche durch Verfassung verbrieft ist, in unzulässiger Weise eingeschränkt.

Auf diese Problematik habe ich schon beim Bundesparteitag in Hannover in meinem Redebeitrag hingewiesen und halte diesen Aufruf für dringend notwendig und unterstützungsbedürftig. Unser Partei-Motto "Mut zur Wahrheit" ist mit den hier kritisierten Disziplinierungsmaßnahmen nicht vereinbar. Wir Mitglieder an der Basis wollen und müssen unsere Ansichten kundtun können und dürfen nicht akzeptieren, dass um der Political Correctness willen uns Denk- und Sprechverbote von oben auferlegt werden; schließlich müssen wir ja auch die nicht so seltenen Ungeschicklichkeiten unserer Vorstandmitglieder mitertragen und gegenüber der Öffentlichkeit ins rechte Licht rücken. 

Seit langem bin ich schon davon genervt das wir in den eigenen Reihen das offene Wort unterdrücken. Ich würde es als deutsche Lebensart bezeichnen für die gerechte Sache zu kämpfen. Jeder hat ein Recht darauf seine Meinung in Wort Schrift und Bild kundzutun. Und sind seine Ansichten auch noch so abstrus, äußern dürfen ist selbstverständlich. Der Paragraph 130 gehört umgewandelt "Wer in einer Weise tätig wird, die geeignet ist, die freie Meinungsäußerung in Wort Schrift und Bild zu unterdrücken, wir mit mindestens 1Jahr und als Mandatsträger mit mindestens 5 Jahren Freiheitsentzug bestraft. Jeder Betrug fängt mit einer Verheimlichung oder einem Verbot an. Mit freiheitlich patriotischen Grüßen Thorsten Uhrbrock Fraktionsvorsitzender Im Kreis Rendsburg Eckernförde Kreissprecher im Kreis Rendsburg Eckernförde