Die innerparteiliche Entwicklung der letzten drei Jahre macht keine Freude. Fakt 1: Die ursprüngliche partizipatorische innerparteiliche Demokratiestruktur ist aufgelöst worden und hinter die Altparteien gefallen. Es ist nicht mehr denkbar das, wie beispielsweise in der SPD mit der Basismitbestimmung zum Parteivorsitzenden oder zum Koalitionsvertrag, eine so demokratische Mitgliederbeteiligung in der AfD noch möglich ist. Die Mitgliedermitbestimmung wurde durch ein, teils skurriles, Delegiertensystem (es werden Delegierte gewählt die dann wieder Delegierte wählen wie in NRW zur Europa-Wahl) völlig aufgelöst. Die Satzungen wurden dermaßen verhunzt das alles wie ein Mitgliederrechte-Abwehrsystem erscheint. Alles geschehen mit der wohlklingenden Floskel der "Professionalisierung" der Parteistruktur. Nichts mehr mit Basisdemokratie! Nichts mehr mit Mitmachpartei! Diejenigen, die so vehement die Mitgliederentrechtung und Entdemokratisierung der Partei vorangetrieben haben, frage ich, was läuft bei Euch falsch? Fakt 2: Freies Reden und Denken ist eingeengt worden und diese wird durch die von Weidel initiierte Überwachungskommission mit dem Aufruf zur Denunziation (Sie nennen es Hinweise geben.) zu einer endgültigen Auflösung der Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt führen. Dazu kommt die Forderung, dass Mitglieder nicht mehr an Demonstrationen und Veranstaltungen teilnehmen sollen, die von der Führung als "nicht genehm" eingestuft werden. Die verordnete Ruhe hilft nur den Klüngelgruppen und Karriere-Seilschaften. Die freuen sich natürlich darüber, dass nichts kritisiert werden darf. Mich wundert nur, dass die Mitglieder das so mit sich machen lassen.

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