Seit vier Jahren arbeite und engagiere ich mich in vielfältigster Form für die AfD und ihre Ziele. Entrüstet hat es mich, dass von Führungskadern der Partei ein Partei-AUSSCHLUSSVERFAHREN (!!!) gegen Björn Hocke eingeleitet wurde! Obwohl erst seit Mai diesen Jahres Mitglied der Partei, konnte und durfte ich an vielen Treffen und Veranstaltungen teilnehmen. Ich war persönlich bei den "Kyffhäusertreffen", beim "Wartenberger Fest" der JA, .... ebenso wie beim politischen Aschermittwoch 2018 in Nenntmansdorf (A. Poggenburg!) Ich hatte sogar das große Glück, die (viel zerrissene!) Rede von Björn Hocke und dem damals noch Bundestags-KANDIDATEN Richter Jens Maier im "Ballhaus Watzke" in Dresden zu erleben. Super!!! Seit der 3. Demo von PEGIDA am 1. Dezember 2015 war ich über 60 mal dabei. Durch die Pegida-Bewegung hat die AfD einen starken Zuwachs an Sympathisanten, Wählern und auch Mitgliedern erfahren! Ich war bis vor einem Jahr Cottbuser und nehme auch an Demonstrationen vom "Verein Zukunft Heimat" teil. Es ist für mich unverständlich, wie Führungskräfte der AfD sich von solchen Vereinen "abgrenzen"! Für MICH sind das Versuche einer Spaltung der Partei! Dem Berliner Landeschef Pazderski habe ich das in einer Parteiversammlung auch persönlich gesagt. Sollte sich dieser Trend in der Partei verstärken, müsste ich einen Austritt erwägen. Es wäre dann nicht mehr MEINE Partei. Ich hoffe aber auf eine Kehrtwende und auch deshalb unterschreiben ich diesen "Stuttgarter Aufruf". 

Wir müssen erkennen, dass es hier nicht um Verfassungswidrigkeiten geht, sondern man will mit aller Macht verhindern das die AfD die stärkste Partei wird. Verfassungswidrig handeln Organisationen wie die ANTIFA, die über Altparteien individuell finanziert werden, hier sollte der Verfassungsschutz mal tätig werden.

Unsere AfD macht es aus, dass es keine Gedankenverbote gibt. Und so soll es bleiben. 

Eine Hinwendung zur PC und zum Establishment würde die AfD ausbluten und ins überflüssige Nichts katapultieren, wie viele Andere vorher. Dies ist vom Establishment gewünscht und beabsichtigt. Deshalb klare Worte und Positionen mit allen Ecken und Kanten, denn dies wird von unseren Wählern erwartet und gefordert. Keine Angst vorm instrumentalisieren VS. 

Wenn das so weiter geht werden wir uns selber zerstören und gilt es zu verhindern. 

Einschränkungen des Diskussionsraumes führen zu Sprech- und Denkverboten, wie wir sie in Deutschland schon wiederholt hatten. Das sind Vorstufen zu Bücherverbrennungen

Es gibt nur eine rote Linie: das Grundgesetz und das Strafgesetzbuch. Wir lassen uns von niemandem tyrannisieren. 

Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr wetzt

Ich bin in die AfD eingetreten, weil ich die political correctness absolut satt habe, weil ich sagen können will, was ich denke ohne mir von anderen einen Maulkorb anlegen zu lassen und ohne dass ich mir selbst fremdbestimmt einen Maulkorb anlege. Ich halte überhaupt nichts von vorauseilendem Gehorsam und dieser Distanzeritis, die jetzt zu grassieren beginnt - wenn die mal nicht den gegenteiligen Effekt bewirkt,,,! Ganz übel und dieser Partei völlig unwürdig fände ich es, wenn einige um der Pfründe halber sich als Gesinnungspolizei aufführten.